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No 235

“Wir können nicht einfach den Reichen und Mächtigen erlauben, sich all die natürlichen Ressourcen der Welt anzueignen und die Armen weiter arm zu machen, aufgrund von Klimawandel, aufgrund von Umweltzerstörung. Wenn sich dies fortsetzt, wird dies eine Welt werden, in der Millionen zu Flüchtlingen werden. Gezwungen ihr zu Hause zu verlassen, um nach dem Überleben zu trachten und hoffnungsvoll, aus ihrer Sicht, nach einem besseren Leben. Viele sind unsicher in ihrem eigenen zu Hause aufgrund von Überschwemmungen, Dürre oder Krieg. Andere werden danach trachten, zu entkommen, allein aufgrund des Umstandes, dass sie nicht länger bestehen können. Diese Probleme müssen angegangen werden. Sie werden nicht gelöst durch Stacheldrahtzäune, die um die reichsten Länder der reichsten Kontinente der Welt gezogen werden. Sie werden dadurch gelöst, dass die Probleme angegangen werden, die die Flüchtlingsströme an erster Stelle verursachen. Macht nicht die Opfer zu den Schuldigen!”1

(Jeremy Corbyn, Vorsitzender der Labour Party – Rede auf einem Mobilisierungstreffen im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Paris, Dezember 2015, Übers. Maskenfall)

  1. Original: “We cannot just allow the rich and the powerful to get hold of all the world’s natural ressources and further impoverish the poorest, because of climate change, because of environmental destruction. If this goes on, this is going to be a world where millions become refugees. Forced to leave their home to try and seek a survival and hopefully, for their kept point of view, a better life. Many unsafe in their own homes through flooding, drought or war. Others will seek to escape just because they can no longer survive. These issues have to be addressed. They are not solved by barb wire fences around the richest countries in the richest continents of the world. They are solved by addressing the issues that cause the refugee flow in the first place. Don’t blame the victims!” []

Jascha Jaworski

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