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No 737

“Die Strategie von Präsident Trump gegenüber dieser kriminellen Drogen- und Terrororganisation ist absolut richtig. Denn Nicolas Maduro ist kein legitimes Staatsoberhaupt. Er ist der Anführer dieser Drogen- und Terrororganisation, die dem venezolanischen Volk und den beiden demokratischen Nationen der Region den Krieg erklärt hat. Und genau das tut Präsident Trump, um Millionen von amerikanischen, lateinamerikanischen und natürlich venezolanischen Bürgern zu schützen. […] Wir werden Venezuela vom kriminellen Zentrum Amerikas zum Energie- und Technologiezentrum Amerikas machen. […] Wir werden Venezuela für ausländische Investitionen öffnen. Ich spreche von einem Potenzial von 1,7 Billionen Dollar. Nicht nur Öl und Gas, was enorm ist, das wissen Sie. Die Möglichkeiten ergeben sich, weil wir die gesamte Wertschöpfungskette – von der Förderung über den Transport bis hin zur Verarbeitung – öffnen werden.”1

(María Corina Machado, Friedensnobelpreisträgerin 2025 – Promete el petróleo Venezolano, María Corina Machado en el América Business Forum, Rede vor dem America Business Forum, YouTube-Kanal von EL PAÍS, 5.11.2025, Übers. Maskenfall)

  1. Anm. JJ: Meine Damen und Herren, María Corina Machado, die Friedensnobelpreisträgerin 2025. Sie unterstützt ausdrücklich und mit Leidenschaft die völkerrechtswidrigen kriegerischen Akte Donald Trumps, der vor Venezuela eine Kriegsflotte platziert hat und offen mit einem Angriffskrieg droht. Der Tanker völkerrechtswidrig beschlagnahmt und völkerrechtswidrig hilflose Menschen ohne Anklage und Prozess in ihren Booten durch Bombardierung ermorden lässt, alles unter dem Vorwand, es handele sich um “narco-terrorists”, also irgendeine Art von “Terroristen”, deren Terror im Drogenschmuggel bestünde. Selbst wenn Trump hier das Recht zum Krieg (“ius ad bellum”) zustünde, was es natürlich so gar nicht tut, würde er dabei noch immer eklatant das Recht im Krieg (“ius in bello”) verletzen. Dass es sich um einen reinen Vorwand handelt, wird bereits dadurch deutlich, dass Trump zeitgleich den ehemaligen Präsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, der von einem US-Bundesgericht wegen Drogenhandels, Verschwörung zur Einschleusung von Drogen, Bestechung, sowie Kartellverbindungen rechtskräftig verurteilt wurde, begnadigt hat. Und Frau Machado applaudiert dem Ganzen und macht keinen Hehl daraus, um was für ein Bombengeschäft es sich bei dem Land mit den größten Ölvorkommen der Erde handelt, dessen Schätze privatisiert werden sollen, um die Gewinne der “Investoren” sprudeln zu lassen. Viele viele tausend Menschen, die dabei unschuldig ihr Leben lassen dürften, sowie das Verbrechen des Krieges müssen da schonmal in Kauf genommen werden. Und diese Frau erhielt jüngst den Friedensnobelpreis. Ja, wirklich. Das Ganze ist surrealer, als man es sich ausdenken kann, denn an wen wollte Alfred Nobel seinen Preis verliehen wissen? Zitat: “…und ein Teil an die Person, die im vergangenen Jahr am meisten oder am besten gearbeitet hat für die Brüderlichkeit zwischen den Nationen, für die Abschaffung oder Verringerung stehender Heere und für die Einrichtung und Verbreitung von Friedenskongressen.” Glückwünsch, liebes norwegische Nobel-Komitee, Alfred Nobel dürfte einmal mehr im Grabe rotieren. Wir leben in einer Simulation. []

Jascha Jaworski

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