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No 97

“An Beispielen […] bietet die Neoklassik immerhin einen reichen Fundus […] Angesichts dieses Befundes ist es für Außenstehende wie mich frappierend, dass es sich bei dem in Rede stehende Gebilde nicht um einen kleinen esoterischen Seitenzweig der Wirtschaftswissenschaft handelt, wie ihn sich jedes Fach leisten darf (vielleicht kommt ja doch mal was dabei heraus), sondern um den breiten Mainstream, der über den einschlägigen Stellen- und Büchermarkt bestimmt. Letztlich hat hier, indem es die neoklassische Lehre zur herrschenden machte, ein Fach seinen Gegenstand aufgegeben, ein Vorgang, der in der Wissenschaftsgeschichte seinesgleichen wohl vergeblich sucht.”

(Claus-Peter Ortlieb, Professor für mathematische Modellierung, Mathematisierte Scharlatanerie)

Jascha Jaworski

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