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NATO-Hausmeister Krause an der Uni Kiel

Am Freitag (21.11) sprach Herr (Prof. Dr.) Joachim Krause vom „Institut für Sicherheitspolitik“ an der Universität Kiel, der dieses Institut angehört. Es war die „Night of the Profs“, zu der jedes Jahr öffentliche Vorträge aus unterschiedlichsten Fachbereichen unter einem bestimmten Stichwort organisiert werden. Diesmal lautete das Stichwort „Träume“.

Was Herrn Krause anbelangt, so sollte man wissen, dass sein „Institut für Sicherheitspolitik“ eine bestimmte Ausrichtung trägt. Um diese zu erkennen, braucht man nur einen Blick auf die Seite des Instituts zu werfen. Die dort genannten „Partner“ sind u.a. das Aspen Institute, das „Center for a New American Security“, Chatham House, sowie das „NATO Center of Excellence for Operations in Confined and Shallow Waters“. Es handelt sich also um ein Milieu, das überaus transatlantisch und NATO-affin ausgerichtet ist, und in dem überdies Führungspersonen aus transnationalen Konzernen der Rüstungs- und Ölindustrie, sowie aus dem Investmentbanking sich gern einbringen. Herr Krause selbst ist für jene, die Texte von ihm gelesen haben, ebenfalls als überaus NATO-affine Person zu erkennen, die nichts Kritisches über die USA kommen lässt (was noch sehr zurückhaltend formuliert ist). In der Anlaufphase des letzten Irakkriegs etwa (jener Krieg, der dann mit der Lüge um die Massenvernichtungswaffen begonnen wurde und viele hundert tausend Menschen tötete1 ) äußerte er klare Sympathien für die US-Politik, als er die deutsche Position als „von undifferenziertem Pazifismus und Amerikakriti­schem Populismus charakterisiert“ bezeichnete2. Dieser Herr Krause konnte dem Publikum, das sich auf den Vortragsabend zum Thema „Träume“ freute, nun also als Einstiegsvortrag seine Inhalte zum Stichwort verkünden, die er unter dem Titel „Der Traum vom Frieden und die gegenwärtige internationale Lage“ stellte. Da er den ersten Vortrag halten konnte, gab es keine Parallelveranstaltung, wie dies bei allen anderen Vorträgen der Fall war. Der bis oben hin gefüllte größte Hörsaal der Uni Kiel bot somit Gelegenheit, dass sich rund 700 Ohren auf ihn richteten, ohne dass es die Möglichkeit für die hinter die Ohren geschalteten Hirne gab, Zwischen- oder Nachfragen zu stellen oder gar eine Diskussion zu eröffnen. Es war das perfekte Umfeld, um eine Botschaft – so sehr sie auch auf Auslassung und Einseitigkeit beruhte – widerspruchslos unter die Leute zu bringen.

Er leitete ein mit den weisheitsvermittelnden Worten, dass man sich bei der Analyse des konflikthaften Weltgeschehens vor Einseitigkeit hüten müsse und keine Feindbilder produzieren sollte, sondern auf die komplexe Realität zu schauen hätte. Was dann jedoch folgte, war die Widerlegung dieser Position auf dem Fuße. Um es kurz zu machen: Es war die entkoffeinierteste Version der Geschichte seit dem 2. Weltkrieg, die mir je in meinem Leben untergekommen ist. Die Einseitigkeit, die er anfangs offenbar meinte, war die Einseitigkeit, dem „Westen“ negative Dinge vorzuwerfen, wie dies seiner Meinung nach durch die Bank geschehe, indem „Verschwörungstheoretiker“ über Geheimdienste und andere westliche Organisationen behaupteten, dass diese in politischen Entwicklungen hin zu gewalthaften Konflikten eine relevante Rolle spielten. Offenbar hat der Mann noch nie Originaldokumente von US-Geheimdiensten zur Kenntnis genommen, die doch so deutlich aufzeigen, wie solche Institutionen in der Geschichte an Putschen mitwirkten, massive Gelder haben fließen lassen, Diktatoren an die Spitze hievten oder Abweichler haben ermorden lassen. Glücklicherweise jedoch gibt es hierfür Archive, die eine ganze Reihe an Dokumenten freilegen.3. Auch die WikiLeaks Veröffentlichungen sind hier eine überaus valide Befundquelle. Aber nein, in Krauses Welt gibt es offenbar nur „Verschwörungstheoretiker“, die um eine Version der Geschichte bemüht sind, die seinen Wünschen eben nicht entspricht. Zwar kann man nicht bestreiten, dass es viele Theoretiker über eine Verschwörung4 gibt, und dass auch ein gewisser Teil von ihnen falsch liegt und dabei zudem teils recht hanebüchene Annahmen aufstellt, doch sollte man Herrn Krause dringend vermitteln, dass es nicht per se problematisch ist, wenn man eine Theorie über eine Verschwörung aufstellt, solange man sich dabei eben auf beobachtbare Befunde und Indizien stützt.

Herr Krause selbst scheint Befunde jedoch nicht sonderlich wertzuschätzen, zumindest hat er in seinem Vortrag – für ein Verständnis des Themas eigentlich notwendig – nämlich die eine Hälfte der beobachtbaren Welt schlicht ausgelassen. Für ihn handelt es sich beim „Westen“ durch die Bank um „freiheitliche Demokratien“, Russland hingegen sei eine Kleptokratie. Ganz klar, das ist der Beweis: Wir sind die Guten. Dass in den USA und anderen westlichen Staaten zunehmende Überwachungs- und Manipulationsstrukturen, sowie Inlandsmilitarisierung um sich greifen, und dass selbst Studien der Princeton Universtiy aufzeigen, dass politische Entscheidungen in den USA größtenteils nicht von der Bevölkerungsmeinung bestimmt werden, sondern vom großen Geld, da „substanzielle Befunde“ für „Theorien der Herrschaft ökonomischer Eliten“ sprechen5 oder dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Kongressabgeordneten Millionäre sind, das fällt bei der Unterteilung dieser Krause’schen Welt freilich komplett unter den Tisch. Und auch die Totalüberwachung durch NSA und GCHQ in der ganzen Welt, von der sogar die politisch gewählten VertreterInnen der „freien Demokratien“ betroffen sind, kam in der Welt, von der Herr Krause sprach, nicht vor. In der Krause’schen Welt haben sich die NATO-Streitkräfte überdies als reines Friedensbündnis ausgezeichnet, das für die „strikte Einhaltung des Völkerrechts“ eintrete. Da hier nun selbst ein Krause bemerkt haben dürfte, dass zumindest manchen Menschen im Publikum das völkerrechtswidrige Bombardement Serbiens in den Kopf kommen könnte, wird schlicht die UN umdefiniert in eine UN, die sich dem Veto eines uneinsichtigen Russlands gegenüber sah. „Wir sind das Völkerrecht“, so einfach lauten die Untertitel hier. Dass große Teile der Welt gegen den Krieg im Kosovo waren und dass dessen Rechtfertigungsrhetorik durch die PR-Industrie, u.a. die PR-Firma Ruder Finn und entsprechende Horror-Falscherzählungen gestiftet wurde (Stichwort: „Hufeisenplan“)6, das passt wiederum nicht in das entkoffeinierte Krause’sche Weltbild der NATO als Friedensstifter. So war für ihn der „Friede nach dem 2. Weltkrieg“ auch ein „hegemonialer Friede seitens der USA“, der gekennzeichnet sei durch 1. den Sozialstaat, 2. europäische Integration und 3. die Schaffung funktionierender Demokratien. Dass man in diesem Bild die zahlreichen US-Kriege, z.B. gegen Vietnam, Kambodscha, Nicaragua oder Laos, bei denen in der Summe Millionen Menschen getötet wurden, sowie die Unterstützung grausamer Diktatoren wie Pinochet in Chile7 oder Suharto in Indonesien8, sowie die Unterstützung des Terrorismus, der gegen Staaten wie Kuba verübt wurde, oder aktuell die menschenrechtswidrigen Drohnentötungsprogramme durch die Obama-Regierung als für die Einschätzung des „Westens“ und seiner Führungsmacht, die den Anspruch auf weltweite Vorherrschaft erhebt, für irrelevant erklärt, ist Ideologie in ihrer besonders konkreten, sinnlich spürbaren Weise. Doch Herr Krause gab mit seinem rasch heruntergebeteten Vortrag, der mit einem Staccato aus Behauptungen und endverdauten Schlussfolgerungen ohne jeden Zweifel wohl mehr an Assoziationen und Wiedererkennung denn an Reflexionen des Publikums interessiert war, ohnehin nur das wieder, was man durch den Mainstreammedieneinheitsbrei zu schlucken gewohnt ist. Das Schöne an diesem „Friss-oder-stirb“ war jedoch das akademische Ambiente, in dem es sich ereignete. Man hörte einen Professor, der mit jedem Satz das Weltbild bestätigte, das man in Morgenzeitung und Tagesschau vermittelt bekommt, so dass man sich als ZuhörerIn in einer Atmosphäre von wohliger Vertrautheit wiederfand, in der man auch noch in der Gewissheit baden durfte, gebildet zu sein und dabei zugleich noch kollektiv „im Recht“.

Und Herr Krause war dabei Experte für Vieles. Er legte dem Publikum nicht nur dar, dass alle Aggression von Russland ausgeht und die NATO ein reines Friedensbündnis sei, er verkündete auch noch, worin die Eurokrise besteht, dass es nämlich Griechenland und seiner Meinung nach ebenso Frankreich seien, die man nicht in den Euro hätte einbeziehen sollen, da sie einen überbordenden Staatssektor hätten. Zugegeben, hier papageiisierte Herr Krause wohl nur, was er in der deutschen Presse vermittelt bekam, wohl aber ebenso in den neoliberalen Think Tanks, mit denen sein Institut „Partnerschaften“ pflegt. Somit konnte er das Publikum jedenfalls nicht nur darin festigen, dass der Frieden vom Westen ausgehe und die Demokratien hier geradezu blühten, sondern auch davon, dass in dieser Weltversion aus Wohlfühlwunschillusionen die Bundesrepublik Deutschland besonders herausragend sei, da sie auch noch in ökonomischer Hinsicht alles richtig gemacht hätte, während die anderen nun dringendst „Strukturreformen“ bräuchten.9 Und, so durfte man sich anhören, auch der „Freihandel“ sei der Friedens- und Wohlstandsgarant in der Welt schlechthin. Natürlich, wie soll es auch anders sein, zumindest wenn man aus der Brille der transnationalen Konzerne und Profitmaximierer schaut? Dann kann man die Schaffung eines Weltmarktes mit marginalisierten Ordnungsstrukturen in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit als einen grandiosen Wohlstandsgaranten betrachten. Dass dieser Wohlstand auf Kosten der global gegeneinander in Konkurrenz geschickten ArbeitnehmerInnen, der als Rohstofflager missbrauchten Entwicklungsländer oder der über Standortkonkurrenz ins Steuerdumping entsendeten Gemeinwesen erfolgt, sind schließlich Gedanken, die das Publikum nur daran hindern könnten, begeistert für den umfassenden transatlantischen Freihandelsausbau einzutreten, der auch eine faszinierende geopolitische Option gegen den Nicht-Westen bietet.

Herr Krause hätte, der anfangs beschworenen Vorsicht vor Einseitigkeit wegen, natürlich zumindest erwähnen können, wie in der Ukraine, in der der Konflikt des „Westens“ mit Russland entbrennt, die Maidan-Bewegung durch westliche Gelder „gefördert“ wurde, so dass sich schließlich eine Regierung unter Schützenhilfe durch Neo-Nazis an die Macht putschte, die leidenschaftliche Russlandhasser zu Ministern machte. Er hätte erwähnen können, wie die NATO sich in dem Land intensiv darum bemüht, Werbung für sich zu machen. Er hätte erwähnen können, wie aggressiv ein Rasmussen als NATO-Generalsekretär Drohungen gegen Russland austeilte, so dass selbst ein Eberhard Sandschneider, Forschungsdirektor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, in der auch Herr Krause tätig ist, im Interview mit Monitor zu dem Urteil gelangte:

„Herr Rasmussen verfolgt eine aus meiner Sicht verantwortungslose Politik des Verbaldradikalismus […] er beschleunigt oder vertieft und intensiviert eine Politik, die in die Sackgasse führt.“

(Eberhard Sandschneider im Interview mit Monitor vom 21.8.2014)

Aber Herr Krause scheint hier ja auch ganz anderer Ansicht zu sein, wenn er sich wünscht, dass martialischen Worten doch martialische Taten folgen sollten, Zitat:

„Die derzeitige westliche Politik, die sich auf ökonomische Sanktionen beschränkt, verschlimmert diese Situation noch, denn sie erzeugt auf russischer Seite Sachzwänge zu raschem Handeln (d.h. weitere Fakten zu schaffen, ehe die Sanktionen greifen). Besser wäre eine Politik, die auf Eskalationsdominanz zielt und dabei auch realistische militärische Maßnahmen nicht ausschließt. Dazu können Waffenlieferungen an die Ukraine ebenso gehören wie amerikanische Luftunterstützung für die Ukraine im Kampf gegen irreguläre Truppen – eine Option, die Putin fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. „

(Joachim Krause, „Droht der >>Große Krieg?<<„, FAZ vom 4.9.2014)

Solch eine Position wollte Herr Krause auf der Traumnacht der „Night of the Profs“ freilich nicht in aller Offenheit präsentieren. Er sah seine Aufgabe scheinbar vielmehr darin, Russland alle Aggression und Eskalation zuzuschreiben. Beeindruckend jedoch, wie er damit sein Eingangsplädoyer gegen Einseitigkeit ad absurdum führte, und skurril, wie er dies unwidersprochen vor den Hundertschaften von AkademikerInnen und solchen, die es werden wollen, tun konnte. Auch, dass er anfangs weisheitsgeschwängert vor einfachen Feindbildern warnte, in der zweiten Hälfte seines Vortrags dann jedoch die üblichen „Putin, Putin, Putin“-Salven in den Saal schallte, schien die überwältigende Mehrheit nicht zu bewegen. An diesem Abend war es mit den Händen greifbar: die Propaganda ist total. Und nebenher wurde wieder einmal Noam Chomsky in seinen gnadenlosen Analysen über die „Intellektuellen“ bestätigt.

Symbolisch für die eigentliche Botschaft des Krause war dann auch die kleine Szene, als zwei Aktivistinnen – immerhin – sich neben die Bühne mit einem Transpart stellten, das die Aufschrift „Nie wieder Krieg“ trug. Eine Aussage, die gar mit etwas Applaus aus dem Publikum bedacht wurde. Herr Krause jedoch quittierte den Einsatz – ungewollt passend – mit einem „Na, was ist das wieder für ein Blödsinn?“. Dieser „Blödsinn“ jedoch konnte seinem Anliegen bestimmte Inhalte in möglichst vielen Köpfen unwidersprochen zu platzieren, keinen Abbruch tun, wie der Endapplaus mit gefühlten 95% Zustimmung aus dem Publikum für seine Ausführungen verdeutlichte. Ja, es ist geschafft, die Clubordnung des „Westens“ wurde noch einmal erfolgreich in die Köpfe gehämmert:

„Alles für die NATO, alles für den Westen, unser Leben für…“

Bleibt zu wünschen, dass all jene Menschen, die an einem gerechten Frieden interessiert sind, sich stets vor Augen halten, dass die Kontrahenten dabei im vermeintlich eigenen Lager stehen und man selbst zum Träger einer Realitätsversion werden kann, die den Konflikt unausweichlich werden lässt. Doch wünschen allein genügt nicht, man muss die Zweifel unter die Leute tragen, die der täglichen Propaganda ausgesetzt sind und viele Fakten nicht zur Kenntnis nehmen durften. Wir empfehlen daher allen, sich selbst als MultiplikatorIn zu sehen und die Freunde und Bekannten auf relevante Quellen zur Einschätzung der Konfliktsituation hinzuweisen. Hierzu z.B.:

„Russland vs. NATO: Droht ein neuer Kalter Krieg?“ (Monitor, 21.8.2014)

„Der Kampf um das Erdgas in der Ukraine“ (Monitor, 13.3.2014)

“Ukraine – Ringen um die Machtgeometrie” (IMI-Studie, 21.7.2014)

Wichtig ist auch, dass man darauf hinweist, welche Rolle die Medien spielen können und derzeit auch tatsächlich spielen:

„Ukraine, Russland, Merkel und Putin – die Strategien der Meinungsmache sind perfekt und pervers“ (NachDenkSeiten, 21.11.2014)

Und hilfreich ist es sicherlich, die Mitmenschen dabei darauf aufmerksam zu machen, mit welchen Methoden falsche Realitäten konstruiert werden können:

„Im Osten nichts Neues – alte Feindbilder, neue Propaganda“ (Institut für Medienverantwortung, 18.7.2014)

 

  1. siehe “Mortality after the 2003 invasion of Iraq: a cross-sectional cluster sample survey”, Burnham, Lafta, Doocy & Roberts, 2006 []
  2. Siehe „Die Krise um den Irak und die internationale Ordnung“, Joachim Krause, Januar 2003, www.ispk.uni-kiel.de/de/publikationen/upload-working-paper/kazs_4.pdf []
  3. So etwa das National Security Archive der George Washington University, dessen Dokumente basierend auf dem Freedom of Information Act zumindest begrenzte Einblicke in die Sphäre der Macht eröffnen []
  4. Der Begriff klingt schon etwas anders, oder? Er ist bedeutungsgleich, doch leidet er nicht unter Negativkonnotierung durch Dauerwiederholung in bestimmten Kontexten. []
  5. siehe z.B. Gilens & Page (forthcoming), Testing Theories of American Politics: Elites, Interest Groups, and Average Citizens []
  6. siehe hierzu z.B. “Es begann mit einer Lüge”, WDR-Dokumentation, 2001 []
  7. siehe z.B. National Security Archive, „Department of State, SECRET Memorandum of Conversation between Henry Kissinger and Augusto Pinochet, >>U.S.-Chilean Relations,<<, June 8, 1976“ []
  8. siehe z.B. National Security Archive, „Suharto: A Declassified Documentary Obit“, veröffentlicht am 28.1.2008 []
  9. Die Abenteuerlichkeit solch eines Bildes macht am pointiertesten wohl Heiner Flassbeck deutlich, siehe z.B. hier []

Johannes Stremme

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