Artikel zur wirtschaftswissenschaftlichen Ödlandschaft

Ein Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung Campus zur Hartnäckigkeit wirtschaftswissenschaftlicher Staubfänger, die immer noch vermarktet werden wie kalorienlose Schokoladeriegel: „Ökonomische Auslauf-Modelle“

Besonders in Deutschland flüstern die Vertreter jenes Ideologenkartells den „Spitzenpolitikern“ ins Ohr. Otto und Ottilie Normalverbraucher müssen es dann ausbaden, da der „freie Markt“ für sie in seiner Perfektheit nicht mehr parat hält als stressige Konkurrenzkämpfe bis zum nach hinten verlegten Eintritt in die Altersarmut, die Senkung von Sozialleistungen, um Aufwendungen für Bankenrettungspakete zu kompensieren (bei den Schrottpapieren irrte wohl nicht der Markt, sondern die Realität?!) und die Aussicht, dass das bißchen Gemeineigentum (Wasserwerke, Straßen, Schulen) entweder dem Verfall aufgrund fehlender Investitionen Preis gegeben wird oder an Private zu verschleudern ist (was über den Umweg wiederum auf erstere Option rekurriert). Die tollen Modelle sagen vorher, dass wenig Staat (geringe Steuern, geringe Ausgaben, geringe Leistungen) optimal ist, da der Staat in das Marktgleichgewicht eingreift und Steuern sich in idealisierten Angebots- und Nachfragekurven lediglich als Wohlfahrtsverlust darstellen. Wessen Wohlfahrt da wohl im weniger Idealisierten bedroht sein mag?

Zur Verlinkung auf weitere Artikel zum Thema siehe erneut: „Wenn Theorien sich Realitäten schaffen“

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