Attac kommentiert den Amnesty International Report, der die Polizeigewalt im Rahmen der sozial zerstörerischen EU-Kürzungsprogramme dokumentiert: „Kürzungspolitik nur noch mit Gewalt durchsetzbar“
Jahrzehntelang wird von Arm zu Reich umverteilt und der Finanzsektor dereguliert, so dass dieser Prozess zunächst nicht zu Wirtschaftseinbrüchen führt (Privatverschuldung, Staatsverschuldung und Auslandsverschuldung haben die tolle Eigenschaft, dass sie jenen, die dank Umverteilung von unten nach oben über weniger Einkommen verfügen, schuldenbasierte Käufe ermöglichen, die die Wirtschaft am Laufen halten und die exzessive Geldvermögensbildung der Reichen erst ermöglichen), dann kommt es zur großen Krise, in denen die Staaten und somit die Bevölkerungen hunderte Milliarden an Bankschulden übernehmen, nur um dann wiederum kompensatorische Kürzungsprogramme über sich ergehen zu lassen, in denen ihnen ihre Existenzgrundlage entzogen wird. Wir können feststellen, dass viele Menschen, die jahrzehntelange Enteignung über Lohn-, Renten- und Sozialkürzung mit weiterer Kürzung zu bezahlen haben, damit ja keinerlei Vermögen der letztinstanzlichen Profiteure angetastet wird. Wer sich hiergegen wehrt, wird mit Gewalt und sonstiger Repression überzogen. Und dann wird auch noch behauptet, es handelte sich bei dem Gebilde um einen Verbund von Demokratien. Demokratie nur insofern, als dass die Leute in mehrjährigen Zyklen an die Wahlurnen ziehen können, um ein Papierkärtchen in eine „Urne“ zu werfen. Ein Akt, der u.a. dank massenmedialer Irreführungen und Ablenkungsmanöver nicht mehr als ein rein motorischer ist, da die Mehrheiten stets das bekommen, was sie eigentlich nicht wollten.