„Wenn Bundeshaushalte in Zahlen geronnene Politik sind, dann hat der Etatentwurf aus dem Haus von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) eine eindeutige politische Botschaft: Die Bundesrepublik Deutschland mobilisiert einen großen Teil ihrer finanziellen Ressourcen für die Aufrüstung. In den kommenden vier Jahren sollen demnach 607 Milliarden Euro in die Verteidigung investiert werden. Allein im Jahr 2030 würden die Militärausgaben auf 183 Milliarden Euro steigen, das sind rund 30 Prozent des gesamten Haushaltsvolumens (635 Milliarden Euro).
Um die Dimensionen dieser Entwicklung deutlich zu machen: Fast jeder dritte vom Bund ausgegebene Euro wird dann für die Finanzierung von Panzer, Drohnen und Kampfflugzeugen herangezogen werden. In den Siebziger und Achtzigerjahren betrug das Verteidigungsbudget etwa 20 Prozent des Gesamthaushalts, nach dem Fall der Mauer waren es sogar nur zehn Prozent.“1
(Mark Schieritz, Journalist – Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen, Website von Die Zeit, 4.7.2026)
- Anm. JJ: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Verteidigungshaushalt soll somit innerhalb weniger Jahre faktisch VERDREIFACHT werden. Man jubelt hunderte Milliarden (= hundert tausende Millionen) in Form von Raketen, Bomben und Kanonenbooten zum Fenster hinaus, während man mühsam und antisozial Million um Million bei den Bedürftigsten, bei alten Menschen, Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen kürzt. Hallo, bitte kommen! Bitte abwählen! Die Regierung scheint verrückt geworden zu sein. Das ist doch alles surreal!
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