German Foreign Policy zur medialen Lügenamnesie

In Sachen abgeschossener Passagiermaschine über der Ostukraine haben die Mainstreammedien ja mittlerweile ihre Resonanzfrequenz gefunden, die – wie war es anders zu erwarten – den Ton hervorbringt, den „Druck auf Russland“ zu erhöhen. Allein die Dauerwiederholung der zusammengeklatschten Begriffe „Flugzeugabschuss“ und „Russland“ dürfte die gewünschte Wirkung in der öffentlichen Meinung entfalten. Interessenslagen, Propandastrukturen, wertvolle historische Erfahrungsquellen, sie werden dümmelig ausgeblendet oder einfach halbseitig angewendet, so als hätte es die Idee der Unausgewogenheit, Redlichkeit und Sorgfalt niemals gegeben. Wie üblich.

Das Portal German Foreign Policy erinnert in einem Beitrag an die wohl bekanntesten Falschinformationen, an die verheerende Rechtfertigungsgrundlage, die sie schufen, sowie die Konsequenzenlosigkeit nach Entlarvung (Stichwort: „Massenvernichtungswaffen“, „Massaker von Racak“, „Hufeisenplan“ ((siehe zu letzteren beiden z.B. „Es begann mit einer Lüge“, WDR Dokumentation))). Auch an der Auflärung der Maidan-Todesschüsse scheint in den Mainstreammedien kein Interesse mehr zu bestehen, wie die Autoren uns erinnern:

„Fakten schaffen“ (German Foreign Policy vom 21.7.)

 

Schreibe einen Kommentar