Hans Springstein macht in einem Artikel im Freitag deutlich, wie die westlichen Großmächte Konflikte in Zielländern anheizen und eine Erzählung konstruieren, um am Ende völkerrechtswidrige Kriege durchführen zu können. Zudem geht er auf Befunde ein, die sehr nahe legen, dass eben nicht die syrische Armee den Giftgaseinsatz durchgeführt hat:
„Weg in den Krieg nach bewährtem Drehbuch“
Wie der Artikel deutlich macht, wiederholt sich das Muster des Vorgehens stets. Was sich ebenso wiederholt, ist die massenmediale Ausblendung des Zustands nach den sog. „humanitären“ Interventionen. Was ist aus Afghanistan, was aus dem Irak, was aus Libyen geworden? Eigentlich müsste doch eine strenge und transparente Auswertung und öffentliche Darstellung des Erreichten unternommen werden, um die Öffentlichkeit über Angemessenheit der Mittel urteilen zu lassen, so dass sie vielleicht lernen könnte, als wie zielführend sie Kriege anzusehen hat. Dies wird streng vermieden und das zeigt eigentlich schon alles. Und dass die Leitmedien hier mitmachen, sagt auch über diese sehr vieles aus, sowie über die real existierende Demokratie im Allgemeinen.