Schulden und Vermögen

Die Tatsache, dass die Staatsschulden Deutschlands einen Großteil ihres (zumindest gerne allseits postulierten) Schreckens verlieren, wenn man sie einfach einmal der Vermögensentwicklung gegenüberstellt, wird in diesem schon etwas älterem Video aus dem Jahr 2009 sehr schön dargestellt. Auch die immer weitere aufgehende Schere zwischen Arm und Reich wird schön bildlich erläutert. Anschauen lohnt sich also:

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Über die Quatschigkeit der Wohlstandsverteilung

Gern werden in Mainstreampolitik und –medien die massiven weltweiten finanziellen Ungleichheiten thematisch entweder komplett ausgespart, nur einseitig beleuchtet oder relativiert. Schädliche Ungleichheiten bestehen hierbei nicht nur zwischen den einzelnen Staaten, so etwa Entwicklungsländern als Schuldnern und entwickelten Ländern als Gläubigern, sowie auch entwickelten Ländern untereinander (z. B. USA und Deutschland), sondern ebenso zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor (Staatsschulden), v. a. jedoch zwischen den Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Landes.

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No 1

„Im allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, das heißt die unermessliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil, getan: und so wird es denn auch ferner bleiben.“

(Arthur Schopenhauer – Aphorismen zur Lebensweisheit)

Flucht zum Konkreten als Flucht vor der Verantwortung

Erfordert es eigentlich eine besondere Neigung zur Kritik oder gar Selbstüberschätzung, wenn man die virulenten Klumpen von Weltproblemen (Finanzkrise, Umweltkrise, Arbeitsmarktkrise, Rassismus, Ausbeutung, Hunger etc.) zur Kenntnis nimmt, sie der alltäglichen Themagewichtung seiner Mitmenschen gegenüberstellt und schließlich von kollektiver Verantwortungsflucht sprechen möchte?

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