Nicole Gohlke (MdB) bringt es auf den Punkt:
Ich erinnere nochmals, dass die Staatsquote Deutschlands die durchschnittliche Staatsquote der Eurozone um gigantische 5 %-Punkte unterschreitet und sogar den neoliberalen Musterstaat England unterbietet (wie im kürzlich verlinkten Artikel zu sehen). Vergleicht man dies auch noch mit dem bildungspolitischen Paradeexemplar Finnland wird einem letztendlich wirklich übel, ganze 10 %-Punkte ist die Staatsquote von Deutschland geringer: Das ist über einer Viertel-Billion Euro! Wenn man bedenkt in welcher Häufigkeit vor den Wahlen das Thema Bildung von den Parteien wieder und wieder zum zentralen Politikbaustein ernannt wird, muss man hier ganz klar von Betrug reden. In einer solchen gewollten Staatskassenentleerungs-Phase erklärt unsere Extragroße Koalition (CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE) in Wirklichkeit allerdings den Schuldenabbau zu einer viel zentralere Aufgabe und manifestiert dies auch noch in einem völlig realitätsfernen europaweiten Zwangsmechanismus (Fiskalpakt) ohne dies mit der Frage zu kombinieren wie dieser Abbau steuerlich zu finanzieren ist. Unsere Politikelite wird außer Kürzungsprogramme für die Allgemeinheit vermutlich Steuersenkungen vorschlagen, LOL!