Thorsten Hild überführt Realitätsferne deutscher Ökonomen

Thorsten Hild greift Behauptungen von Clemens Fuest (Ökonom an der Universität Köln) zu Wettbewerbsfähigkeit und Staatsausgaben Frankreichs auf, um sie einem Realitätscheck zu unterwerfen. Leicht lösen sich die Behauptungen des propagandistischen Fuest in Rauch auf:

Clemens Fuest, ein typisch deutscher Ökonom, weil realitätsfremd

Wie Hild selbst ähnlich feststellt, ist die Misere, dass Behauptungen, die neoliberale Hohepriester leichtfertig in die Mikrophone pusten, um die Massen in die von ihnen und ihren Fürsten gewünschte Realität zu schieben („Staat zu fett“, „nicht wettbewerbsfähig genug“, „Löhne müssen sinken“ etc.) mit einigem Zeitaufwand verbunden. Hat man dann die Falsifikation der Aussagen erbracht, werden sie von kaum einem erhört, da die Massenmedien ebenso an der neoliberalen Realität mitkonstruieren und gern die einschlägigen Vertreter des Bestehenden zu Wort kommen lassen. Sie sind ja wiederum die Medien der Fürsten. Zitat Paul Sethe, Gründungsherausgeber der FAZ, 1965: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten… Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner.“ Bleibt zu hoffen, dass die mediale Gegenrealität sich unter Hilfestellung des Internets umsetzen lässt.

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