„Während der letzten Wochen gab es eine Flutwelle von Angriffen des Establishments auf Donald Trump. Mittlerweile ist es nicht mehr nur leicht dies zu tun, sondern nahezu verpflichtend. Doch sehr wenige dieser Angriffe enthalten irgendeine tatsächliche Untersuchung dessen, was seine Popularität und seine Anziehungskraft ausmacht: warum die Botschaft, die aus Verachtung für das Establishment besteht, so starke Resonanz findet, warum die Angst- und Wutlevel so hoch sind, dass der Boden für die zornige Machthaberfigur, die er repräsentiert, so fruchtbar ist. Dies liegt daran, dass die Antwort auf diese Frage das erfordern würde, was die Wächter der U.S. Machtverhältnisse am meisten fürchten und hassen: Die Auseinandersetzung mit sich selbst.“
(Glenn Greewald im März 2016, Donald Trump’s Policies Are Not Anathema to U.S. Mainstream, but an Uncomfortable Reflection of It, The Intercept, Übers. Maskenfall)
…und diese Auseinandersetzung mit sich selbst, wäre dabei doch auch in den europäischen Führungsetagen dringender denn je, wie Jens Berger in seinem lesenswerten Kommentar zur US-Wahl anmahnt:
„Präsident Trump – wir sind Zeugen einer Zeitenwende“ (NDS, 9.11.2016)
Eine andere Politik ist möglich! Entscheidend ist die soziale Gerechtigkeit. Ein Beitrag eines Attac-Mitglieds, betont im Tagesgespräch den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und dem amerikanischen Wahlergebnis.
(B2 Radio mit Achim Bobdahn http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-by/_AiS/_ArH_-8y571S/161110_1200_Tagesgespraech_Politik.mp3 von Minute 46.50 bis 49.41 )
Outet sich selbst sowohl als früher Atomkraftgegner und Ex- „Die Grünen“ –Wähler und als aktueller Wähler von „Die Linke“. Gustav Adolf German , Neuwied am Rhein