Zur steuerlichen Auseinandersetzung mit der Schweiz

Paul Weidmann, Freund von Maskenfall und Attac-Mitglied, verweist mit folgender Einleitung auf einen Artikel des Schweizers Wolfgang Rehfus, der einen Vorschlag zum Umgang der Schweiz mit ausländischen Schwarzgeldern im Zusammenhang der Eurokrise unterbreitet:

Der Ankauf von CDs mit Daten von Steuerstaftätern durch den NRW-Finanzminister Walter-Borjans schlägt wieder einmal hohe Wellen. Die Schweizer Parlamentsabgeordnete Doris Fiala von den Freisinnigen fordert sogar eine Klage gegen die BRD vor dem Internationalem Gerichtshof. Welch eine Verdrehung der Tatsachen. Die Schweiz schützt Steuertraftäter, die nach deutschen Recht vor ordentliche Gerichte gebracht werden müssen. Dass diejenigen, die Milliardenbeträge in die Steueroase Schweiz transferiert haben als „Steuersünder“ bezeichnet werden, ist ein Anachronismus. Es sind Steuerstaftäter und ihresgleichen musste bei den letzten Runden der Auswertung von Steuer-CDs gleich mehrere hundert Millionen Euro in die öffentlichen Kassen einzahlen. Gemessen an den Milliarden Euro, die aus anderen EU-Ländern in die Steueroase Schweiz geflossen sind, ist das ein sehr geringer Beitag der Vermögenden zum Stabilisieren und Restrukturieren des Hauses Europa.
Der nachstehende Beitrag aus der Schweiz, eröffnet eine vollkommen neue Perspektive zur Lösung der rechtswidrig in Steueroasen verschobenen Multimilliarden der Vermögensbesitzer:

„Abgeltungssteuer im Auge der Eurokrise?“

Schreibe einen Kommentar