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No 431

“Mich stört an Hartz IV, dass es denjenigen, die wirklich drinstecken im System, die Würde nimmt. Und mich stört daran, dass es vielen anderen Angst macht. Jeder, der sich da am Rande bewegt oder der weiß, er könnte möglicherweise den Arbeitsplatz verlieren und weiß, dass es nicht so schnell geht, einen neuen zu finden, muss Angst haben, dass er da reinrutscht in dieses System, und das ist einfach in vielen Bestandteilen entwürdigend. Und da müssen wir was dran ändern, der Sozialstaat muss sich kümmern und nicht die Menschen unter Druck setzen und diese Drangsal ausüben. […]
Angst und Druck sind keine guten Ratgeber, keine guten Motivatoren. Das wissen wir doch. […]
Ich würde auf jeden Fall die Sanktionen abschaffen, ich würde eine Kindergrundsicherung einführen und ich würde dafür sorgen, dass der Regelsatz auch höher ist, weil der nicht ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.”

(Saskia Esken, Bewerberin um den Parteivorsitz der SPD im Team Esken / BorjansSaskia Esken über ihre Kandidatur für den SPD-Vorsitz, Jung & Naiv, Folge 436, 22.9.2019)

Jascha Jaworski

2 Kommentare

  1. https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/saskia-esken/question/2009-08-31/143553

    Saskia Esken (SPD)31. Aug. 2009 – 17:05:
    “Unter den derzeitigen Gegebenheiten kann auch ich persönlich mir eine Zusammenarbeit der Sozialdemokraten mit der Linken auf Bundesebene nicht vorstellen.Das hat zum einen mit den programmatischen Vorstellungen im Wahlprogramm der Linken zu tun wie z.B. den unhaltbaren, vor allem niemals finanzierbaren sozialen Versprechungen. Zum andern fände ich es schwierig, mit einem Koalitionspartner zusammen zu arbeiten, der dem Gehabe und der Wahlkampflyrik nach in der SPD nach wie vor den Hauptgegner sieht.”

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