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Michael Hartmann über Europas “Eliten”

Michael Hartmann auf der Attac Sommerakademie 2012 über den Zusammenhang zwischen der Verbürgerlichung der politischen Elite und der massiven Ungleichheitsverschärfung von Einkommen und Vermögen in Deutschland und Europa:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Die Analyseebene von Herrn Hartmann, was die Entwicklung der kapitalistischen Systeme in Europa anbelangt, bezieht sich auf die Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien, wobei unter “Eliten” nüchtern jene Personen zu verstehen sind, die als Einzelakteure gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen können. Die Definition beruht also auf einer reinen  Machtperspektive, unabhängig von (andernorts häufig mythologisierten) persönlichen Eigenschaften wie herausragender Bildung oder Verantwortungsbefähigung. Hartmann deutet hierbei an, welche Weltbilder und Beziehungen unter den hier zu subsumierenden Personengruppen bestehen. Insofern liefert Hartmann mit seinen Untersuchungen eine klassenbezogene Ergänzung zu wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Betrachtungen, indem er die entscheidungsgewichtigen Träger des neoliberalen Kapitalismus beleuchtet. Die finanzielle Spur der geschilderten Entwicklung lässt sich u.a. hier einsehen.

Jascha Jaworski

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